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Donnerstag, 26. März 2015

Aquaponic - Mobiles Solarkraftwerk

Das in Kombination mit der entsprechenden Infrastruktur zum Thema Aquaponic ergibt eine autarke Versorgungseinheit. Frisches Gemüse - frischer Fisch, autarke Energieversorgung. Selbsthilfe zur Selbsthilfe. mehr unter www.aquaponic-europe.com





Donnerstag, 19. März 2015

Deutsche Welle schwimmt auf Welle der Unwissenheit

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Wissen & Umwelt
Fisch und Tomaten aus der Stadtfarm
Ein Berliner Start-Up Unternehmen erzeugt umwelt- und klimafreundliche Lebensmittel für die Stadt. Fischzucht und Anbau von Biogemüse werden intelligent kombiniert, es könnte zukunftsweisend für die Welternährung sein.

Unscheinbar, hinter Möbelhaus, Baumarkt und einem Postzentrum, beginnt die Revolution des Urban Farming. Auf dem Gelände einer alten Berliner Brauerei residiert seit einigen Jahren ein Kreativzentrum für Künstler und Start-Ups. Nun hat auch eine Stadtfarm hier ihren Betrieb aufgenommen und liefert Biofisch und Biogemüse für ökobewusste Berliner.

Dafür haben Christian Echternacht und Nicolas Leschke eine Kombination aus Gewächshaus und Fischzuchthalle errichten lassen. Das Verfahren, das beides miteinander kombiniert, heißt Aquaponik und ist eine Wortschöpfung: Aquakultur bezeichnet Fischzucht in speziellen Anlagen, Hydroponik die Pflanzenzucht auf Mineralwolle mit einer Nährlösung.

Fisch und Gemüsezucht mitten in der Stadt

Erfunden wurde die Aquaponik in der ehemaligen DDR. Nun, mit dem Zukunftstrend Urban Farming, wurde sie aus der Schublade geholt und weiterentwickelt. Denn schon 2050 werden rund zwei Drittel der Weltbevölkerung in der Stadt wohnen. Heute ist es mehr als die Hälfte und auch die Ökobilanz von Großstädten ist beängstigend: 75 Prozent der weltweiten Energie verbrauchen sie, 70 Prozent CO2 stoßen sie in den Himmel. Aquaponik soll helfen, die Megacities von morgen nachhaltiger zu machen.

Vor drei Jahren hatten Christian Echternacht und Nicolas Leschke deshalb die Idee, die Lebensmittelversorgung in Großstädten zu revolutionieren. Ihre Vision: Lebensmittel dort zu produzieren, wo sie verbraucht werden. Und so heißt ihr Start-Up, Ecofriendly Farmsystems (EFC). Rund anderthalb Millionen Euro Risikokapital haben sie dafür eingesammelt, und nun hat ihre erste Fisch-Gemüse-Stadtfarm ihren Betrieb aufgenommen

Fische liefern Dünger für Tomaten und Gurken

Für die Fischzucht bei ECF ist Dagh Sommerfeld verantwortlich. Sein Arbeitsbereich ist eine Halle mit 13 riesigen Wassertanks, die mit aufbereitetem Regenwasser gefüllt sind. In einem der Tanks schwimmen die ersten 2000 südafrikanischen Buntbarsche. Weil sie sich zwischen 27 und 28 Grad Celsius wohl fühlen, herrscht tropisches Klima in der Fischhalle. "Wir züchten hier Tilapia, weil das ein robuster Fisch ist, der sich gut für Aquakulturen eignet", verrät Sommerfeld, "außerdem setzt er soviel in Masse um wie wir ihm an Futter geben."

Noch sind die Fische so groß wie Fingerkuppen. Doch schon in acht Monaten bringen sie jeweils 750 Gramm auf die Waage. Und bis dahin liefern sie Nitrat, Düngemittel für die Aquaponikanlage. Das wird mit einem Bioreaktor aus den Ausscheidungen der Fische gewonnen und ist eine der wichtigsten Zutaten für die Gemüsezucht im Gewächshaus nebenan.

Alles rein biologisch

Das Gewächshaus von ECF ist eine lichtdurchflutete Glashalle. Den Boden durchkreuzen meterlange Pflanzrinnen, gefüllt mit Mineralwolle. Rund tausend Setzlinge von Auberginen, Tomaten, Gurken und Paprika hat der Gärtner Robert Dietrich hier mit Kollegen eingepflanzt. Nun wachsen sie an Schnüren in die Höhe. Genährt mit den aufbereiteten Abfällen und dem Abwasser der Fischzucht. 90 Prozent weniger Wasser als in der herkömmlichen Landwirtschaft benötigt die Stadtfarm.

"Unsere Gemüsezucht kommt ohne Pestizide aus, weil wir die rein biologische Schädlings-bekämpfung benutzen", sagt Robert Dietrich. "Wir haben nützlichen Insekten, die die schädlichen Insekten, die Blattläuse, Spinnenmilben auffressen." Auch die Fischanlage kommt ohne Antibiotika aus. Und weil die Transportwege zum Kunden kurz sind und Kühlketten wegefallen, ist der CO2-Fußabdruck von Tomate und Fisch von ECF sehr klein.

Low-Tech-Variante für Entwicklungsländer

Nicht ohne Grund trägt das Start-Up von Christian Echternacht und Nicolas Leschke das Wort effizient im Namen: Hinter ihrer Aquaponikanlage werkelt ein Zentralcomputer. Der steuert die Nährlösung für die Pflanzen, die Wasseraufbereitung für die Fischtanks sowie Temperatur und Lichteinfall der Gewächshäuser.

"Unser Ziel ist es aber auch, eine Low-Cost-Variante unser Anlage für Entwicklungsländer aufzubauen", sagt Nicolas Leschke, "wahrscheinlich mit einfacheren Tanks und Foliengewächshäusern." Doch erst einmal versucht Leschke noch mehr Unternehmer in Europa von seiner Idee der ECF-Stadtfarm zu überzeugen. Schwer hat er es wahrscheinlich nicht. Denn schon lassen sich Supermarktbetreiber von ihm beraten, die sich Fisch- und Gemüsezucht auf dem Markthallendach wünschen.

In der Schweiz haben die ECF-Macher bereits einen Gemüsegroßhändler überzeugt und eine Aquaponikanlage aufs Dach gesetzt. "Dennoch", verrät Christian Echternacht, "ist eine solche Anlage auf dem Land noch effizienter weil die Anlage größer gebaut werden könnte." Denn je größer die Anlage, umso günstiger die Baukosten. Dann könnte die Idee von ECF auch helfen, zwei Probleme der Zukunft zu lösen: Meere vor Überfischung zu retten und chemische Düngemittel einzudämmen.

Autor: Maximilian Grosser

Redaktion: Gero rueter



Aquaponic ist keine Erfindung der ehemaligen DDR. Sondern wurde bereits von den Inkas eingesetzt. Und schlussendlich in den USA weiter entwickelt.

In Deutschland ist unter www.aquaponic-europe.com eine Wissensplattform, die weltweit agiert.
Zur Zeit wird ein Kompetenzzentrum in der Wetterau vorbereitet.
Sigurd A.Röber

Mittwoch, 11. März 2015

weiter auf dem Vormarsch

There is a genuine need for healthy and sustainable food systems. As our population grows, researchers and food scientists are searching for ways to grow enough healthful food to feed the growing population. Experimenting with the food systems our ancestors used such as aquaponics combined with modern day technology, innovators have the ability to design highly-efficient ways to produce enough healthy food to feed our growing populations.
What is aquaponics?

The term aquaponics comes from fusing aquaculture (fish farming) and hydroponics. Hydroponics grows plants in a nutrient solution and water rather than soil. Withaquaponics, the nutrients are derived from fish waste byproducts rather than the soluble nutrients used in traditional hydroponics. These soilless growing methods are both resourceful closed-loop systems.
Aquaponics was used by the ancient Aztecs in the construction of vegetatedchinampas floating islands. It is an ecologically applied agriculture production technique that is emerging for biofiltration used in combination with commercial recirculating aquaculture systems.

Fish used in aquaponics
There are a variety of aquaponic fish that can be used with aquaponic systems. The type of aquaponic fish chosen depends on water temperature, pH, and a personal preference between edible fish or non-edible fish. More common aquaponic fishoptions are:
1. Arctic Char
2. Barramundi 
3. Bass
4. Goldfish
5. Koi
6. Murray Cod
7. Tilapia
8. Trout

weitere Informationen unter http://www.aquaponics-europe.eu/