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Montag, 17. Oktober 2016

Städte als Selbstversorger?



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Städte als Selbstversorger?
// DW.de - News

Neun Milliarden Menschen werden 2050 voraussichtlich auf der Erde leben – zwei Drittel davon in den Städten. All diese Stadtbewohner müssen dann mit Nahrungsmitteln versorgt werden – nachhaltig, stadtnah und preiswert. Es zieht sie in die Städte: Kleinbauern in Südamerika, Afrika, Asien. Sie suchen nach neuen Chancen, nach Jobs, die es auf dem Land nicht gibt – und landen allzu oft in den Armensiedlungen am Rande der Städte und Mega-Cities. 2020 – in nur vier Jahren – werden fast 1,5 Milliarden Menschen in Slums leben, so die Prognose der Vereinten Nationen. Wenn dann in den Slums Hunger herrscht, sind soziale Unruhen nicht weit, wie die Lebensmittelkrise 2008 zeigte. Obwohl das Angebot an Nahrungsmitteln in den Städten fast unbegrenzt scheint, können sich eine gesunde Ernährung nur die besser gestellten Stadtbewohner leisten. "Der Zugang zum Nahrungsangebot ist für die arme Stadtbevölkerung sehr begrenzt", sagt Alison Hodder. Die Expertin der UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation, FAO, analysiert seit Jahren die Nutzung auch kleinster Flächen für urbane Landwirtschaft in den Slums. Nebenerwerb Stadt-Bauer "Sehr oft tragen diese Kleinstflächen mit Gemüse und anderen Produkten in den Städten und der näheren Umgebung wesentlich zur Nahrungssicherheit der Ärmsten bei. Gleichzeitig sind sie für die Ärmsten auch eine wichtige Einkommensquelle", betont sie im DW-Gespräch. Statt der großflächigen Monokulturen einer industriellen Landwirtschaft, bei der Lebensmittel zu den Verbrauchern in den Städten transportiert werden, sieht Hodder für die schnell wachsenden Städte der Entwicklungs- und Schwellenländer eher ein regionales Konzept. "Wir sprechen über die Erweiterung einer ökologisch basierten Landwirtschaft", so Hodder. "Es wird eine große Herausforderung sein, die urbane Bevölkerung mit frischen und bezahlbaren Lebensmitteln zu versorgen. Und genau da kann urbane und regionale Landwirtschaft ein Teil der ... Ganzen Artikel lesen »



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Sigurd A.Röber